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Kompetenz im Brandschutz

Sanierung | Reparatur von Lichtkuppeln und Rauch- und Wärmeabzugsanlagen nach Hagelschaden

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EIN FALL AUS DER PRAXIS:

82 Lichtkuppeln innerhalb weniger Sekunden durch Unwetter zerstört

Hagelschaden in Produktionsstätte – Wie geht es danach weiter?

Für den Elektrotechnik-Hersteller war es wort­wörtlich ein Schlag: Durch einen schweren Hagel­niederschlag wurden im Juni letzten Jahres inner­halb von Sekunden alle 82 Licht­kuppeln, davon 58 mit Rauch- und Wärme­ab­zugs­funktion, auf den Dächern seiner Produktions­hallen zerstört. Im Rahmen der Schaden­analyse wurden zudem erhebliche Mängel an der Anlage festgestellt.

Wie geht es in solch einem Fall weiter und welche Heraus­forderungen kommen bei einer Sanierung bzw. Reparatur auf den Betreiber und das Sanierungs­unter­nehmen zu? Torsten Bender, Brand­schutz­berater für den Bereich Rauch- und Wärme­abzugs­anlagen bei der Minimax Mobile Services GmbH, hat das Sanierungs­projekt geleitet.

Beschädigte Lichtkuppel / Rauch- und Wärmeabzug auf Flachdach

Durch Hagel beschädigte Lichtkuppel bzw. Rauch- und Wärmeabzug auf Flachdach


Bestandsaufnahme

„Die Begutachtung der Schäden ergab nicht nur, dass alle 82 Licht­kuppeln durch den Hagel­schlag beschädigt wurden“, berichtet Bender. „Wir stellten zudem einen erheblichen Reparatur­stau fest. Die not­wen­digen Reparatur- und Ersatz­teile waren jetzt jedoch nicht mehr ver­fügbar und eine Ertüchti­gung der Ent­rauchungs­anlage daher nicht möglich“, ergänzt er. Dieser Sach­verhalt war dem Betreiber nicht bewusst. Das bisher beauftragte Wartungs­unter­nehmen hatte offen­sichtlich nicht nach Her­steller­angaben geprüft und auch nicht den vor­ge­schrie­benen Aus­tausch von Ver­brauchs­materialien durch­geführt. So wurden Mängel über einen längeren Zeit­raum nicht behoben.

Beschädigter Rauch- und Wärmeabzug / Lichtkuppel mit fehlendem Durchsturzschutz

Beschädigtes Rauch- und Wärmeabzugsgerät / Lichtkuppel mit fehlendem Durchsturzschutz


Erfolgreicher Sanierungsprozess

Der geschädigte Betrieb und das Sanierungs­untern­ehmen erarbeiteten gemeinsam ein Sanierungs­konzept, das plan­mäßig umgesetzt wurde:

  • Die Licht­kuppeln wurden aus­ge­tauscht und die Rauch- und Wärme­abzugs­geräte durch DIN EN 12101-2 geprüfte und VdS-zertifi­zierte Sanierungs­geräte ersetzt. „Nur ent­sprechend zerti­fizierte Bau­teile und Systeme sind nach strengsten Vor­gaben geprüft und gewähr­leisten die sichere und zu­ver­lässige Funktion der Anlage über viele Jahre hinweg“, erläutert Bender.
  • Die veraltete elek­trische Aus­lösung der Rauch­abzugs­anlage wurde gegen eine moderne Not­aus­lösung aus­ge­tauscht, die die Unter­haltungs­kosten spürbar verringern wird.
  • Grund­sätzlich sind an Licht­kuppeln und Licht­bändern für Wartungs- und Instand­haltungs­arbeiten Schutz­netzte bzw. Gitter in oder unten den Öffnungen der Geräte vor­ge­schrieben. Die neu ein­ge­setzten Geräte wurden bereits werk­seitig mit einem inte­grier­ten Durch­sturz­schutz­gitter gemäß GS-BAU 18 aus­gestattet. Sie erfüllen außer­dem die heutigen ener­ge­tischen An­forde­rungen und reduzieren dadurch die Energie­kosten.
  • Die neu ein­ge­setzten Licht­kuppeln sind mit einer speziellen Hagel­schutz­verglasung aus­ge­stattet, die sie zukünftig vor Schäden durch Hagel­nieder­schlag besser schützt.
  • 230-V-Motoren ermöglichen die tägliche Lüftung, ver­bessern da­durch die Raum­luft­qualität und somit die Arbeits­bedingungen der Mitarbeiter.
Notauslösung Lichtkuppel Rauchabzug Flachdach.jpg

Einbau der manuellen Notauslösung


Herausforderungen für Betrieb und Sanierungsunternehmen

  • Sanierung im laufenden Betrieb

Alle Sanierungs­arbeiten fanden während des laufenden Produktions­betriebes statt. Vor allem bei den um­fang­reichen Arbeiten in den Hallen waren Verkehrs­sicherungs­maß­nahmen nötig, die mehr­mals am Tag an­ge­passt werden mussten. Das hieß unter anderem, Gänge temporär zu sperren, um die Hub­arbeits­bühnen zwischen den Produktions­maschinen hin­durch zu manö­vrieren und diese immer wieder an neuen Stellen zu platzieren. Bender weiß: „Das erfordert exakte Planung, um mögliche Be­ein­trächti­gungen des betrieb­lichen Ablaufs zu minimieren.“

 

  • Präzisionsarbeiten in 6 Meter Höhe
Demontage der defekten Lichtkuppel (Rauchabzug)

Demontage der defekten Lichtkuppel (Rauchabzug)

Die Ver­legung der Rohr­leitungen unter­halb der Hallen­decken – für die manuelle Not­aus­lösung – ver­langte in mehr­facher Weise besonderes Geschick. Zum einen mussten die zur Montage benötigten Hub­arbeits­bühnen exakt bedient werden; schließlich waren Produktions­maschinen und Bedienungs­personal stets in un­mittel­barer Nähe – und die Arbeiten durch die Brand­schutz­techniker fanden in sechs Meter Höhe statt. Zum anderen hatten die Techniker die Her­aus­for­derung zu meistern, die Rohr­leitungen in dieser Höhe kopf­über in die beste­hende Hallen­infra­struktur zu inte­grieren. Die Decken waren bereits mit zahl­reichen Elektro­installa­tionen sowie Heizungs-, Wasser- und Gas­lei­tungen versehen. Um diese bei der Er­gän­zung um die Rohr­leitungen nicht zu be­ein­trächtigen oder zu beschädigen, musste äußerst vor­sichtig und präzise vor­ge­gangen werden.

  • Dacharbeiten direkt über Produktionsanlagen

Parallel dazu war bei der Demontage und Montage der Licht­kuppeln und Rauch- und Wärme­ab­zugs­geräte auf den Hallen­dächern äußerste Vor­sicht geboten, denn direkt unter den Sanierungs­stellen be­fanden sich die hoch­sensiblen Produktions­anlagen.

Montage eines neuen RWA-Gerätes (Lichtkuppel) mit Durchsturzschutz

Montage eines neuen Rauch- und Wärmeabzugsgerätes (Lichtkuppel) mit Durchsturzschutz


Überzeugendes Ergebnis

Nach intensiver Planungs­phase lief die Um­setzung durch die er­fah­renen Minimax-Techniker trotz der speziellen Her­aus­for­derungen sehr zügig. Das Ergebnis überzeugt:

  • Alle 82 Licht­kuppeln sind erneuert.
  • 58 Rauch- und Wärme­ab­zugs­geräte sind durch energie­sparende, VdS-zerti­fizierte Geräte ersetzt.
  • Die gesamte Ansteuerung ist modernisiert und wartungsarm.
  • Ein Rohr­system für die manuelle Not­aus­lösung ist installiert.
  • Ergänzend montierte 230-V-Motoren sorgen für die tägliche Lüftung.

Der Elektronik-Hersteller zeigt sich äußerst zufrieden mit der reibungs­losen Sanierung seiner Rauch- und Wärme­abzugs­anlage – von der Konzeption bis zur Aus­führung der Arbeiten, die ab­schlie­ßend von einem VdS-Sach­ver­stän­digen mängel­frei ab­ge­nommen wurden.

 

Neue Lichtkuppeln auf dem Flachdach

Ergebnis: erneuerte Lichtkuppeln


Fazit

Für die Sanierung von Licht­kuppeln und Rauch- und Wärme­ab­zugs­anlagen sollte ein Fach­betrieb be­auf­tragt werden, der aktuelle DIN-Vor­gaben, VdS-Richt­linien und die Tech­nischen Regeln für Arbeits­stätten bei der Um­setzung berück­sichtigt. So sind die sanierten Anlagen nicht nur auf dem aktuellen tech­nischen Stand, sondern auch lang­fristig funktions­tüchtig und energie­effizient.

Nur regel­mäßig gewartete Geräte und der vor­ge­schrie­bene Aus­tausch von Ver­brauchs­materialien durch Original-Ersatz­teile garan­tieren im Brand­fall eine ein­wand­freie Funktion, die Leben rettet. Daher ist es wichtig, auch die Wartung und Instand­haltung der Anlage einer zerti­fi­zierten Fach­firma zu über­lassen, die ihre Kompetenzen belegen kann.

Die Minimax Mobile Services GmbH hat ihre Sach­ver­stän­dig­keit durch die Zerti­fi­zierung als Dienst­leister für Sicher­heits­anlagen nach DIN EN 16763 und die VdS-Errichter­anerkennung nach­gewiesen. Letztere können derzeit nur wenige Unter­nehmen im RWA-Bereich am deutschen Markt vorweisen.

Ergebnis: Neues Rauch- und Wärmeabzugsgerät (Lichtkuppel)

Ergebnis: Neues Rauch- und Wärmeabzugsgerät (Lichtkuppel)


Vorher-Nachher-Bilder aus diesem RWA-Sanierungsprojekt

Vorher - nachher

Rauch- und Wärmeabzug vorher (ohne Durchsturzschutz) – nachher (mit Durchsturzschutz)

vorher - nachher

Rauch- und Wärmeabzug mit Durchsturzschutz vorher – nachher

vorher - nachher

Lichtkuppel vorher – nachher


Wir sind Ihr Sanierungs­spezialist mit mehr­facher Zertifizierung

Für die Reparatur oder Sanierung Ihrer Licht­kuppeln / Rauch- und Wärme­abzüge, z. B. nach einem Hagel­schaden, sind wir Ihr zerti­fizierter Fach­betrieb:

  • Die > VdS-Zertifizierung nach DIN 18232-10 be­schei­nigt uns höchste Qualität und Zu­ver­läs­si­g­keit bei unseren Leistungen, von der Kon­zeption über die Aus­stattung und Qualität der Aus­führung bis hin zur Wartung Ihrer Anlagen und Geräte – damit Sie auf der sicheren Seite sind. Nur wenige Unter­nehmen im Bereich Rauch- und Wärmeabzüge am deutschen Markt können solch eine hohe Qualität nachweisen.
  • Die > ZVEI-Zertifizierung bestätigt die Ein­hal­tung strenger Auf­lagen und hoher Quali­täts­standards bei der Planung, Errichtung und Wartung von Rauch- und Wärme­abzugs­anlagen.
  • Das > BHE-Qualitätssiegel bescheinigt, dass wir neben dem Einsatz norm­gerechter Produkte Sicher­heits­anlagen nach den jeweils gültigen Vor­schriften planen, installieren und instand halten. Das BHE-Zertifikat gibt Ihnen die Gewiss­heit, ein Produkt zu erhalten, das perfekt auf Ihre Bedürf­nisse zu­ge­schnitten ist – in einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Minimax: Vielfach zertifizierter Fachbetrieb und Ihr Spezialist für die Reparatur und Sanierung Ihrer Rauch- und Wärmeabzugsanlagen.

Wir reparieren, sanieren und moder­ni­­­sie­ren Rauch- und Wärme­­­­­­ab­zugs­­­­anlagen nahe­­zu aller Her­steller unter Ver­­wen­­dung der Original-Ersatz­­teile, z. B. Jet Licht­kuppeln, Velux Licht­kuppeln, Essmann Licht­kuppeln, Lamilux Licht­kuppeln und viele mehr. Das ge­währ­­­­leistet Ihnen eine rechts­­­­­kon­forme Rauch- und Wärme­abzugs­anlage.

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