Bei einem geodätischen Höhenunterschied1 von über 30 Metern zwischen der Einspeise- und Entnahmeeinrichtung wird meist eine Druckerhöhungsanlage erforderlich. Bei einem Einspeisedruck von 0,8 MPa bei gleichzeitiger Nutzung von drei Entnahmestellen mit je 200 Liter Fließdruck pro Minute darf der Fließdruck an keiner Stelle unter 0,45 MPa liegen. Die Druckdifferenz zwischen Einspeisestelle und ungünstigster Entnahmestelle darf dabei 0,1 MPa + Druckverlust aus geodätischem Höhenunterschied nicht überschreiten.
Die Löschwasserleitung trocken besteht aus einer Löschwassereinspeisung (DIN 14461-2), der Löschwasserleitung, mindestens einer Entnahmestelle pro Geschoss sowie der Be- und Entlüftungseinrichtung. Die Löschwassereinspeisung befindet sich in der Regel frei zugänglich und gut erreichbar für die Feuerwehr (außen) in der Nähe des Eingangsbereiches eines Treppenraumes.